Caring Community – eine begriffliche Annäherung an ein (noch) unbestimmtes Phänomen

Der Autor Prof. Dr. Peter Zängl ist Dozent am Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Er engagiert sich in der Spurgruppe des Netzwerks Caring Communities Schweiz. Das hier vorgestellte Modell einer Caring Community versteht er als dynamisch und entwicklungsfähig. Deshalb freut er sich auf Kommentare, Verbesserungsvorschläge oder Impulse aus dem Netzwerk Caring Communities.

1. Ausgangslage

Was ist das überhaupt: eine Caring Community (CC)? Dies ist eine Frage, die bei fast jeder Veranstaltung zu Caring Communities irgendwann einmal gestellt wird. Die sich daran anschliessende Diskussion teilt sich dann in zwei Stränge: Die einen finden, man könne nicht genau genug definieren, was eine Caring Community sei. «Wir müssen doch wissen, worüber wir reden!» Die anderen meinen, dies sei doch viel zu einengend, da eine Caring Community nichts Greifbares und doch eher eine Haltung oder gar Kultur sei: «Eine Caring Community schafft Rahmenbedingungen, wie und wo sich Menschen begegnen können.»

Dieses Kontinuum der Meinungen spiegelt sich auch in der Befragung der Mitglieder des Netzwerks Caring Communities Schweiz wider, die wir 2020 per Mail mit eben dieser Frage durchgeführt haben: Was verstehen Sie unter einer Caring Community?

2. Definition Caring Community

Die Arbeitsdefinition einer «Caring Community» des Netzwerks Caring Community lautet folgendermassen: «Unter einer Caring Community verstehen wir eine Gemeinschaft in einem Quartier, einer Gemeinde oder einer Region, in der Menschen füreinander sorgen und sich gegenseitig unterstützen. Jede und jeder nimmt und gibt etwas, gemeinsam übernimmt man Verantwortung für soziale Aufgaben.»

Die Definition und damit auch die Ausgestaltung eines CC-Modells wird immer von mindestens drei Perspektiven geprägt:

1.    Wie will ich zukünftig leben?

2.    Was erhoffe ich mir von meinem Umfeld z.B. Freunde, Verwandte, Nachbarschaft?

3.    Was erwarte ich vom (Sozial-)Staat?

Von dieser allgemeinen Definition ausgehend soll ein Modell entwickelt werden, das ihre Konturen beschreibt. Dabei geht es nicht um «so ist es oder so soll es sein», sondern um ein Modell, das uns hilft, uns zu positionieren und von Konzepten abzugrenzen, die wir nicht im Sinn haben. Ausserdem soll das Modell denjenigen Orientierung geben, die eine Caring Community gründen wollen oder sich im Anfangsstadium einer Gründung befinden.

3. Das 7E-Modell einer Caring Community

Das 7E-Modell soll ein vereinfachtes Abbild einer Caring Community sein. Dabei werden nicht alle Attribute einer CC erfasst, sondern nur diejenigen, die besonders relevant erscheinen. Damit soll gewährleistet werden, dass das Modell für die praktische Arbeit mit und in einer Caring Community nutzbar bleibt.  

Im 7E-Modell einer Caring Community sind drei Ebenen wichtig:

  • die Ebene des Sozialen,
  • die Ebene des Kulturellen und
  • die Ebene des Funktionalen

Diese drei Ebenen verfügen über insgesamt sieben Elemente: Werte, Sorge, Gemeinschaft, Verantwortung, Beteiligung, Organisation und Tausch. Die Elemente stehen dabei untereinander in Wechselbeziehungen und bedingen sich zum Teil.

Abbildung: Das 7E-Modell (Quelle: Zängl, 2020)

4. Beschreibung der Elemente des 7E-Modells

4.1 Werte

«Werte liefern die Merkmale, um Zustände zu beurteilen: Was ist erhaltens- oder erstrebenswert und was nicht. Werte geben so eine generelle Handlungsorientierung und können Handlungen Sinn verleihen. Personen oder Gruppen machen mit Wertbezügen nicht nur Aussagen darüber, was sie für wünschens- oder verachtenswert halten, sondern auch, wer sie sind oder sein wollen.» (Schenker 2019: 157)

Je konkreter wir die Werte einer Caring Community beschreiben, die uns wichtig sind, umso eher sind wir dann auch in der Lage, uns von Konzepten abzugrenzen, die jenseits unserer Kontur sind – wie beispielsweise die von Rassisten, Ideologen, religiösen Fanatikern, Egoisten. Die Werte einer Caring Community sind hingegen auf das Gemeinwohl ausgerichtet. Sie prägen eine Grundhaltung, die das Wohlergehen aller im Blick hat.

Konkret bedeutet dies für eine Caring Community:

  • Die Werte einer Caring Community sind klar erkennbar,
  • ihre Werte stimmen überein und sind konsistent,
  • ihre Werte sind in- und exklusiv,
  • ihre Werte führen zu Zielen, die klar beschrieben sind, zum Beispiel durch Leitbilder, Visionsbeschreibungen, Veröffentlichungen, Beschreibung der Ziele i.S.v. Verwirklichungsmöglichkeiten.

4.2 Sorge

«Caring kann als eine Art Aktivität angesehen werden, die alles umfasst, was wir tun, um unsere ‚Welt‘ zu erhalten, fortzuführen und zu reparieren, damit wir in ihr so gut wie möglich leben können. Diese Welt schliesst unseren Körper, unser Selbst und unsere Umwelt ein, die wir alle in einem komplexen, lebenserhaltenden Netz miteinander zu verweben suchen.» (Fisher & Tronto 1990: 40)

Robert Sempach (2018) beschreibt die Care-Aufgaben im Kontext von Caring Communities als Aufgaben in einer Gemeinschaft, die idealerweise gemeinsam gestaltet und verantwortet werden. Dies wiederum setzt voraus, dass Sorge/ Care verstanden wird als:

  • die Aufmerksamkeit gegenüber Bedürfnissen anderer Menschen (attentiveness),
  • eine Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung
    • für Andere (responsibility) und
    • für die Ergebnisse von Handlungen (competence) sowie
  • ein Entgegenkommen durch den Versuch, Bedürfnisse so zu verstehen, wie sie formuliert werden (responsiveness). (vgl. Sevenhuijsen 1998).

So entwickelt, kann Sorge als «vorausschauende Anteilnahme» verstanden werden. Konkret bedeutet dies für eine Caring Community, dass Antworten auf mindestens folgende Fragen gegeben werden:

  • Wie erkenne ich die Bedürfnisse der Menschen?
  • Wie werden die Betroffenen beteiligt?
  • Wie überprüfe ich das?
  • Wer engagiert sich?
  • Welche Gemeinschaft ist gemeint?
  • Was bedeutet «auf Augenhöhe» zu sein?
  • Welche Verwirklichungsmöglichkeiten werden berücksichtigt?

4.3 Gemeinschaft

«Alles vertraute, heimliche, ausschliessliche Zusammenleben (so finden wir) wird als Leben in Gemeinschaft verstanden. Gesellschaft ist die Öffentlichkeit, ist die Welt. In Gemeinschaft mit den Seinen befindet man sich, von der Geburt an, mit allem Wohl und Wehe daran gebunden. Man geht in die Gesellschaft wie in die Fremde.» (Tönnies 1878: 3)

Um Gemeinschaften zu verstehen, müssen die drei Arten der Gemeinschaft von Verwandtschaft, Nachbarschaft und Freundschaft mit ihren jeweiligen Orten betrachtet werden (vgl. ebd.).

Eine Caring Community ist per Definition eine Gemeinschaft und hat damit einen Ort. Sie orientiert sich am jeweiligen Sozialraum mit eigenen Symbolen, Signets, Ritualen und Traditionen. Ihr Ziel ist die Entwicklung des Gemeinwesens, in der verschiedene soziale Problemlagen und Zielgruppen berücksichtigt werden.

«Gemeinwesenentwicklung […] geht von gesellschaftlichen Problemen – ökologischer Zerstörungen, Arbeitslosigkeit, Armut, Wohnungsnot etc. – aus, die sie mit Hilfe sozialer, politischer und ökonomischer Mittel in der Logik des Gemeinwesens und seiner Bewohner/innen zu lösen sucht.» (Elsen 2004: 6)

Hat eine Caring Community das Gemeinwesen im Blick, so ist sie an unterschiedlichen Problemlagen und an verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet. Konkret bedeutet dies für eine Caring Community, dass folgende wichtige Voraussetzungen für das Funktionieren erfüllt sind:

  • Der Ort der Community ist klar.
  • Es werden verschiedene Zielgruppen berücksichtigt.
  • Es gibt eine Anlaufstelle.
  • Auf- und Ablauforganisation sind transparent.
  • Das Zusammenspiel von formeller und informeller Ebene ist geklärt.

4.4 Verantwortung

«Unser Handeln ist immer in gewissem Masse von Verantwortung durchleuchtet. Das Wesen dieser Verantwortung bildet die dauernde Spannung zwischen unserem ‚ich’ als dem Subjekt unseres Handelns und der Erfahrung von etwas ausserhalb von uns – […] einer unendlich weisen und gerechten Instanz […]. Die menschliche Verantwortung ist also, wie übrigens schon aus dem Wort hervorgeht, die Verantwortung zu etwas. Wozu aber? Was ist diese allgegenwärtige, allmächtige und nicht zu täuschende Instanz und wo hat sie ihren Sitz?» (Havel 1989: 205)

In einer Caring Community müssen wir uns also fragen: Wer macht was? Und wer ist verantwortlich? Folgen wir dem sozialstaatlichen Prinzip der Subsidiarität, dann bedeutet dies (auch für unsere Caring Community): Kann ein Mensch etwas nicht selbst machen, dann wird er oder sie unterstützt von Familie/Freunden/Nachbarschaft. Wenn das nicht funktioniert, dann hilft der Sozialstaat. Heinze, Klie und Kruse (2015) habe dieses Prinzip zugespitzt, in dem sie auf die Ebene der Akteure schauen und schliesslich von einem Wohlfahrtsmix als Verantwortliche sprechen. Dabei geht es insbesondere um die Verbindung des formellen und des informellen Bereichs.

«Subsidiarität setzt voraus, dass eine übergreifende Gesamtaufgabe auf eine Vielfalt von Akteuren und Trägern verteilt ist, die sich ergänzen, um zur Erfüllung der Gesamtaufgabe das ihnen Gemässe beizutragen» (ebd.)

Konkret bedeutet dies für eine Caring Community, dass mindestens folgendes geklärt ist:

  • Wie ist die Aufgabenteilung zwischen dem formellen Bereich (Staat, Wohlfahrt) und dem informellen Bereich (Freiwilligenarbeit, Angehörige, Nachbarschaft) beschrieben?
  • Welche Verantwortungsbereiche müssen festgelegt sein?
  • Wie ist das Zusammenspiel zwischen den Bereichen vorgesehen? Gibt es ein entsprechendes Schnittstellenmanagement?
  • Gibt es dazu Gefässe, Rituale und Traditionen?

4.5 Beteiligung

«Nur wenige Worte vermögen den Anspruch der Menschen so deutlich zu machen, Entscheidungen sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene, die ihre Umwelt und ihr Leben bestimmen, mit zu beeinflussen, in Verbindung mit ihrer Hoffnung auf Gleichheit und ihrer Weigerung, eine Abseitsposition oder einen untergeordneten Status zu akzeptieren. Effektive Partizipation setzt das Streben des Menschen nach Integrität und Würde voraus sowie seine Bereitschaft, die Initiative zu ergreifen. Obwohl das Recht zu partizipieren garantiert werden kann, können weder die Partizipation selbst noch die damit verbundene Pflicht und Verantwortung ‚gegeben’ oder weggegeben werden. Echte Partizipation vollzieht sich freiwillig.» (Club of Rome 1979, S. 58 f.)

Wer wird, wer kann und wer soll sich wie an einer Caring Community beteiligen und wie verläuft der Beteiligungsprozess? Oser/ Biedermann (2006) haben dazu ein Modell entwickelt, welches als Richtschnur für die Beteiligungsformen in einer Caring Community reicht. Das Modell beschreibt ein Kontinuum von einer Pseudo- oder auch Schein-Partizipation bis hin zu einer vollkommenen Partizipation – also einer vollständigen und geteilten Verantwortung.

Konkret bedeutet dies für eine Caring Community, dass Antworten auf mindestens folgende Fragen gegeben werden:

  • Welcher Grad der Partizipation ist verwirklicht?
  • Wer ist auf welcher Ebene beteiligt?
  • Wie können die Betroffenen auf die Gestaltung von Leistungen aktiv Einfluss nehmen?
  • Wie sind sie an den damit zusammenhängenden Entscheidungen beteiligt?
  • In welcher Weise? In welchem Umfang? Hinsichtlich welcher Sachverhalte? Mit welchen Befugnissen oder Rechten?
  • An welche Voraussetzungen ist dies gebunden?
  • Welche Effekte und Wirkungen sind mit Erscheinungsformen von (fehlender) Partizipation verknüpft?
  • Was passiert, wenn Partizipation (nicht) praktiziert wird?

4.6 Organisation

«Die Organisationsbildung ist der wichtigste Mechanismus für eine hochdifferenzierte Gesellschaft, um das System ‚in Gang zu halten‘ und Ziele verwirklichen zu können, die die Möglichkeiten des einzelnen übersteigen.» (Parsons, 1960)

Die Organisation einer Caring Community bildet den Rahmen für die einzelnen Elemente. Die traditionellen Organisationsmodelle funktionieren nicht oder nur eingeschränkt in einer eher netzwerklich organisierten Caring Community. Im Idealtyp einer Caring Community gibt es keine klassische/traditionelle Hierarchie. Hierarchien in einer CC sind nicht prinzipiell, nicht an Personen oder Organisationen gebunden, sondern sie sind funktional. Deutlich wird dies bei Verfahren der Findung von Entscheidungen: Die Kernfrage ist: Wer fällt Entscheidungen in einer Caring Community? In diesem Kontext lassen sich viele Parallelen in den Organisationskonzepten der Selbstorganisation finden.

Konkret bedeutet dies für eine Caring Community:

  • In einer Caring Community treffen ihre Mitglieder Entscheidungen in ihrem Einfluss- und Kompetenzbereich. Es wird erwartet, dass alle Mitglieder, die von dieser Entscheidung betroffen sind, konsultiert werden und ihre Zustimmung geben.
  • In einer Caring Community bestehen verschiedene Austauschgefässe, damit sich alle Mitglieder einbringen können.
  • Caring Communities sind sehr agil und anpassungsfähig in ihrem Fokus und ihren Zielen. Sie spüren, was in der Welt geschieht, was von ihnen verlangt wird und wie sie dem Gemeinwohl am besten dienen können, und passen sich entsprechend an.

4.7 Tausch

«Der grosse Irrtum der modernen Demokratie – ein Irrtum sowohl der Kapitalisten als auch der Sozialisten – ist, dass sie ökonomischen Reichtum als Zweck der Gesellschaft und Standard persönlichen Glücks akzeptiert.» (Christopher Dawson, britischer Wissenschaftler)

Eine Caring Community folgt der Idee, der Zerstörung des Gemeinwesens und seiner sozialen, ökologischen und ökonomischen Grundlagen entgegen zu wirken. Sie steht für die Einlösung der Teilhabe- und Teilgaberechte aller Mitglieder des Gemeinwesens und für die Sorge um das Gemeinwesen. Sie impliziert den Abschied vom Wachstumsglauben und eine Hinwendung zu einer qualitativen Gestaltung der Wachstumsrücknahme. Dies entspricht dem Leitbild einer Gemeinwesenökonomie.

«Aus dieser Perspektive ist Wirtschaften von den Bedürfnissen der Menschen und Gemeinwesen aus zu denken. Es geht um Lebensqualität, um die gerechte Verteilung der erarbeiteten Werte, um selbst bestimmtes Leben und den Umgang mit der Natur.» (Elsen 2004)

Konkret bedeutet dies für eine Caring Community:

  • Es besteht eine genaue Vorstellung über das Caring (Tausch von Angebot und Nachfrage).
  • Aufwandsentschädigungen, Vergütungen etc. werden fair und konsensual geregelt (siehe Selbstorganisation).
  • Es bestehen Vorstellungen darüber, wie die Nachhaltigkeit (sozial, ökonomisch, ökologisch, kulturell) der Sorge gewährleistet wird.
  • Solidarökonomische Ansätze sind erkennbar und von den Mitgliedern als Leitbild akzeptiert.

5. Schlussbetrachtungen

Die Elemente des Modells können nicht einfach abgehakt werden, sondern sie können von Caring Community zu Caring Community sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Wichtig ist, dass die Elemente in ihrer jeweiligen Ausprägung beschrieben sind.

Sie beschreiben den Anspruch, den wir an eine Caring Community haben. Dabei muss aber auch berücksichtig werden, dass sich Caring Communities unterschiedlich entwickeln. Dies reicht von einer Pionierphase bis hin zu einem komplexen Ökosystem oder Biotop.

Zum Abschluss noch ein Bild: Eine Caring Community ist weder die «eierlegende Wollmilchsau» noch das Schlaraffenland. Mein Bild einer Caring Community entspricht eher dem eines Picknicks, zu dem jede und jeder mitbringt, was sie oder er kann und nehmen kann, was sie oder er wirklich braucht.

Was fehlt im Modell, was ist zu viel, wo ist etwas nicht richtig dargestellt? Wir freuen uns auf Kommentare, Änderungswünsche, Ergänzungen und Streichungen!

Quellen:

  • Club of Rome 1979: Das menschliche Dilemma. Zukunft und Lernen. Wien und München
  • Elsen, Susanne (2004). Wirtschaftsförderung – Gemeinwesenökonomie – Soziale Ökonomie. Gleiche Ziele – verschiedene Handlungsansätze Lokaler Ökonomie? In: E&C Zielgruppen-konferenz: „Lokale Ökonomie als Integrationsfaktor für junge Menschen in sozialen Brennpunkten“, 9. – 10. 12. 2004
  • Fisher, Berenice und Joan Tronto (1990). Towards a feminist theory of caring. In Circles of care: Work and identity in womenʼs lives, Hrsg. Emily K. Abel und Margaret K. Nelson, 35–62. Albany/New York: State University of New York Press.
  • Havel, Václav (1989). Briefe an Olga. Betrachtungen aus dem Gefängnis. Übersetzt von J. Bruss, bearbeitet von J. Grusa. Rowohlt: Reinbek
  • Heinze, Rolf G., Thomas Klie, und Andreas Kruse (2015). Subsidiarität revisited. In: Sozialer Fortschritt 64 (6): 131–138.
  • Oser, Fritz & Horst Biedermann (2006). Partizipation – ein Begriff, der ein Meister der Ver-wirrung ist. In: Carsten, Quesel & Fritz, Oser (Hrsg.). Die Mühen der Freiheit: Probleme und Chancen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Zürich: Rüegger, S. 17-37.
  • Parsons, Talcott (1960). Structure and Process. In: Modern Societies, Glencoe III, Free Press.
  • Schenker, Dominik (2019). Ethik in Kooperationssituationen der Sozialen Arbeit. In: Jeremias Amstutz, Urs Kaegi, Nadine Käser, Ueli Merten & Peter Zängl (Hg.). Kooperation kompakt: Kooperation als Strukturmerkmal und Handlungsprinzip der Sozialen Arbeit. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich.
  • Sempach, Robert. «Caring Communities»: ein sozialräumlicer Ansatz einer Sorgekultur. In: Angewandte Gerontologie, Jahrgang3, Heft 4, 2018, S. 37 – 38.                             
  • Sevenhuijsen, Selma (1998). Citizenship and the Ethics of Care: Feminist Considerations on Justice, Morality and Politics. London: Routledge.
  • Tönnies, Ferdinand (1887). Gemeinschaft und Gesellschaft. Abhandlung des Communismus und des Socialismus als empirischer Culturformen. Leipzig: Fues.
  • Zängl, Peter (2020): Caring Community. Eine definitorische Annäherung. Präsentation anlässlich der Jahrestagung Caring Communities, 19.10.2020 Online-Konferenz. https://caringcommunities.ch/wp‑content/uploads/2020/10/Praesentation_PeterZaengl_19102020.pdf (letzter Zugriff: 14.11.2020)

*Damit wird auch klar, dass die Ausgestaltung eines Modells Caring Community immer von mindestens drei Perspektiven geprägt wird:

  1. Wie will ich zukünftig leben?
  2. Was erhoffe ich mir von meinem Umfeld z.B. Freunde, Verwandte, Nachbarschaft?
  3. Was erwarte ich vom (Sozial-)Staat?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zeen is a next generation WordPress theme. It’s powerful, beautifully designed and comes with everything you need to engage your visitors and increase conversions.