Coronavirus: Caring Communities leisten Soforthilfe in der Not

In sozialen Netzwerken und auf Plattformen wie Hilf-jetzt.ch haben sich über Nacht selbstorganisierte Caring Communities gebildet. Die Menschen helfen sich gegenseitig bei der Versorgung mit Lebensmitteln, bei Botengängen oder der Betreuung von Kindern. Wir haben eine Übersicht der Angebote erstellt.

Das Coronavirus schweisst die Schweizer Bevölkerung zusammen: Überall entstehen lokale Gemeinschaften, die sich beim Einkaufen, Kinderhüten oder der Pflege von kranken Menschen unterstützen. In den letzten Tagen hat sich Hilf-jetzt.ch zur ersten Anlaufstelle bei der Vermittlung von Einsätzen in allen Regionen der Schweiz etabliert. Das Team hinter Hilf-jetzt.ch berichtet, dass sich innerhalb von drei Tagen über 300 lokale Gruppen auf ihrer Plattform eingetragen haben. Sie schätzen zudem, dass sich über 100’000 Personen in der Schweiz in diesen Gruppen zusammengeschlossen haben, um Menschen aus der Risikogruppe oder in Quarantäne zu unterstützen.

Lokale Vernetzung
In einem Schreiben berichtet Hilf-jetzt.ch: «Einige Gruppen haben begonnen, sich lokal mit anderen Strukturen wie Kirchen oder Quartiervereinen zu vernetzen. Und sehr viele haben im Quartier Flyer verteilt, um hilfsbedürftige Menschen offline zu erreichen.»

Auch in den sozialen Netzwerken haben sich in Windeseile lokale Gruppen wie «Gärn gscheh – Basel hilft» gebildet. Diese Initiative von Bajour, einem Basler Onlinemedium, ist mittlerweile von fast allen Schweizer Regionen übernommen worden.

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