Siedlungsentwicklung auf einer St.Galler Quartierwiese

Nachbarschaftsarbeit wird zum Beruf

Die FHS St.Gallen und die Age-Stiftung haben Ende 2019 gemeinsam das Forschungs- und Entwicklungsprojekt «Nachbarschaften als Beruf – Stellen konzipieren, einführen und entwickeln» abgeschlossen. 

In diesem Projekt haben sie sich mit einem neuartigen Berufsfeld beschäftigt, in welchem es darum geht, Nachbarschaften professionell zu begleiten und zu fördern. Es ist ein sehr heterogenes Berufsfeld, in dem sich vielfältige Stellenbezeichnungen finden, z. B. «Fachstelle Gemeinschaftsentwicklung», «Wohn- und Siedlungsassistentin», «Leiterin Partizipation» oder «Hauswart plus».

Praktische Tipps beim Aufbau neuer Stellen
Ziel des Projekts war es, Trägerschaften bei der Schaffung solcher Stellen zu unterstützen: Worauf ist bei Konzeption, Aufbau und Entwicklung einer solchen Stelle zu achten? Wo liegen dabei die «Stolpersteine»? Und was sind förderliche Faktoren?

Die Ergebnisse sind ab sofort hier verfügbar und dienen Wohnbaugenossenschaften, Gemeinden oder privaten Organisationen dabei, die Nachbarschaftsarbeit professionell aufzubauen.

Auch ein Weiterbildungsangebot wurde von den Forschungspartnern in Kooperation mit Wohnbaugenossenschaften Schweiz aufgebaut. Der nächste Kurs, der sich an Trägerschaften richtet, die solche Stellen schaffen wollen, findet am 9. März 2020 in Zürich statt.

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